Montag, 17. März 2014

Bringe Achtsamkeit in deinen Alltag mit einer Gehmeditation

Wenn wir an Meditation denken, gehen wir meist davon aus, dass wir im Schneidersitz auf einem Meditationskissen sitzen, die Augen geschlossen halten, evtl. ein Mantra singen oder in die Stille sinken.

Es ist jedoch nicht der einzige Weg, Meditation zu praktizieren.

Die Gehmeditation ist ein beliebter Weg, um Achtsamkeit zu üben, und es ermöglicht Dir aktiv zu sein, während der Meditation. Gehen entspricht mehr dem Geschehen des Alltags, anstelle mit geschlossenen Augen auf einem Kissen zu sitzen. So kann eine Gehmeditation eine kraftvolle Brücke zwischen Deiner Achtsamkeitspraxis und Deinem täglichen Leben sein.

Erde Dich selbst in Bewegung

Um eine Gehmeditation zu starten, finde einen Weg der ca. 30 bis 40 Meter lang ist. Gehe auf dem Weg mit gesenktem Blick nach unten, ohne jedoch etwas Besonderes zu fokusieren. Richte Deine Aufmerksamkeit auf den Akt des Gehens. Wenn Du am Ende des Weges angekommen bist, stoppe einen Moment und mache eine kurze Pause um diesen Weg mit Deiner Aufmerksamkeit in die Gegenwart zu holen, falls Deine Gedanken sich verirrt haben.

Dann drehe Dich um, nimm Dir einen Moment Zeit und dann gehe los in die entgegengesetzte Richtung, hin und her. Gehe in einem Tempo, das angenehm für Dich ist. Ein langsameres Tempo ist am ehesten geeignet, um achtsam in der Gegenwart zu bleiben.
Während Du gehst kannst Du Deinen Körper spüren, das Gefühl der Beine wie sie schwingen. Du kannst jeden Schritt als einen Anker nehmen und achte währenddessen auf Deinen Atem

Wie bei jeder anderen Form der Meditation: wenn Gedanken entstehen, nimm sie wahr ohne Urteil oder Widerstand und dann entlasse sie wieder.

Hast Du schon einmal eine Gehmeditation ausprobiert? Wie war das für Dich? Wenn Du es nicht ausprobierst, kannst Du nicht erfahren ob es sinnvoll für Dich ist ...






Montag, 10. März 2014

Frühjahrs TagundNachtgleiche

Die Frühlings-Tagundnachtgleiche ist die Wiedergeburt der Erde. Die Zeichen dieser massiven Be-
wegungen sind überall!

Der durchnässende Regen wechselt sich mit den immer stärker werdenden Sonnen-
strahlen ab. Der Boden wird immer weicher und zahlreiche Frühjahrskräuter kommen hervor. Tulpen, Narzissen und Krokusse schieben sich durch die Oberfläche der Erde. Die Vögel beginnen frühmorgens ihr Konzert. 

Die Tage werden länger, die Nächte werden kürzer.

Langsam aber sicher strömen die Schwingungen der Frühlings-Tagundnachtgleiche herein. Es ist der Zeitpunkt, wenn Tag und Nacht in perfekter Balance sind. Es ist die Zeit von Ostara, die Göttin des Frühlings, die ihren Namen diesem heiligen Tag verliehen hat.

Welch eine Wonne, den Vormarsch dieser schönen jungen Göttin zu spüren! Sie kündigt die Rückkehr des Lebens und der Fruchtbarkeit in der Welt an!

Ihre Entsprechung in der griechischen Mythologie ist Persephone, die Jungfrau.

Ostara und Persephone sind beide mit Vitalität und Freude gefüllt, wenn sie in die Welt , die sie lieben, zurückzukehren. Dies gilt vor allem für Ostara, die nicht wie Persephone belastet ist mit der dunklen Erinnerung an deren Entführung und Zwangsheirat - und dem Wissen, dass sie am Ende des Sommers wieder in die dunkle Unterwelt des Hades zurückkehren muss.

Zu den Symbolen, mit denen wir um Ostara umgeben sind, gehören Eier, Hasen und Frühlingsblumen - alle sprechen von der Fruchtbarkeit und von neuem Leben, das sie mit sich bringen. Vor allem ist das Ei seit jeher ein heiliges Zeichen der Fruchtbarkeit. Viele Menschen glaubten sogar, dass die Erde selbst aus einem Ei geschlüpft ist.

Es ist nur natürlich dass die Geburt der Welt der großen Muttergöttin, die das Ei des Lebens gelegt hat, zugesprochen wird. Alles in der Natur ist eine konstante zyklische Erinnerung an die fruchtbare weibliche Kraft. 

Hast Du Lust mehr über die Energie der Fühjars Tagundnachtgleiche und von Ostara zu erfahren?

Vielleicht ist der Onlinekurs "Folge dem Jahreskreislauf" dann das Richtige für Dich? 




Samstag, 15. Februar 2014

Reinigung und Klärung

(C)Barbara Eckholdt-pixelio.de
Der Name des Monats Februar leitet sich vom lateinischen Februare = reinigen ab. So beudet Februar "der Reinigungsmonat." Ein Aspekt der großen Göttin Juno Februata (oder Februa oder Februtis) wurde zu diesem Zeitpunkt mit Reinigungsriten geehrt. Später im Monat feierten die Römer Lupercalia, noch ein weiteres Fest der Reinigung und der Fruchtbarkeit, und eine Vorstufe zum Valentinstag.

Eine der Bedeutungen des Wortes "Imbolc" kommt aus imb-folc („Rundum-Waschung“) Es beginnt auch die Fastenzeit, als innere Reinigung.

Es scheint, unsere Vorfahren wussten den Wert des Ausräumen von Altem zu schätzen, um Platz für das Neue zu machen. Diese Traditionen bedeuten einen Frühjahrsputz der Seele, in der Vorbereitung für neues Leben und neuem Licht, für die Frühjahrs TagundNachtgleiche.

Mara Freeman sagt, dass es uns helfen kann, wenn wir dieses Fest als frühen Morgen des Jahres sehen, der Zeit, wenn wir beginnen, langsam und allmählich aufzuwachen, aus dem langen Winterschlaf.

Und was machen wir nach dem Aufstehen? Wir betreten das Badezimmer, wo wir duschen oder baden, Zähne putzen, und bereiten unseren Körper für den Tag vor. Wir könnten ein großes Glas Wasser zur Reinigung trinken. (evtl. mit einem Spritzer Zitrone!) und unsere tägliche Routine-Übung, als auch unsere Meditation oder Andachtspraxis durchführen. Wir reinigen und bereiten uns selbst  für den kommenden Tag vor.

In ähnlicher Weise werden wir jetzt einen gründlichen Frühjahrsputz (auf unterschiedlichen Ebenen) durchführen, um den Winter abzuschütteln und das Frühjahr willkommen zu heißen.

Hast Du schonmal bewusst bemerkt, wie ein sauberes, aufgeräumtes Zimmer Dir ein Gefühl von Geräumigkeit und Großzügigkeit vermitteln kann? Und im Gegensatz dazu eine überladene, staubige Umgebung uns oft überfordert und depressiv fühlen lässt?

Entrümpeln – um uns von nicht benötigten Sachen zu befreien - ist ein sicherer Weg uns psychisch zu öffnen.Es schafft Raum für neue Energien, die einströmen möchten.

Es gibt viele Sichtweisen wie wir mit Entrümpeln umgehen können, und es gibt die Möglichkeit, sie als spirituelle Praxis zu sehen. 

Unordnung kann eine Manifestation des a)Festhalten an der Vergangenheit und b) der Angst, was in der Zukunft passieren könnte, sein.

Loslassen von Unordnung ist ein Weg zu mehr Achtsamkeit uum in der Gegenwart zu leben.

Der Akt der Entrümpeln selbst kann eine Achtsamkeitspraxis sein. 

So wähle etwas aus zu entrümpeln in diese Woche - nur ein kleiner Bereich in Deinem Haus, Deiner Wohnung oder Deinem Büro. 

Denke auch daran,  Dein Zuhause von negativen Emotionen oder Schwingungen zu reinigen. Das kannst Du auf ganz einfache Weise tun in dem Du Meersalz in Wasser auflöst und in eine Sprühflasche füllst, während Du Durch die Räume gehst sprühst Du diese Lösung im Uhrzeigersinn  in den Räumen. Oder Du verräucherst Salbei oder Beifuss.

Intention ist alles. 


~ Auszug aus dem laufenden Kurs "Auftakt in den Frühling - Imbolc"



Freitag, 31. Januar 2014

Imbolc - Neubeginn - Auftakt in den Frühling

Welcher Neubeginn wartet auf Dich?

Ich Dich ein zu prüfen, in welchem Wandlungsprozess Du bist oder welchen Wandel bist Du am vorbereiten? 

Nimm Dir Zeit um Deine Samen, die Du für dieses Jahr in die Erde legen möchtest, zu überprüfen.

Nutze diese Zeit zu Imbolc um zu überlegen, wessen Lebensbereich, welchem inneren Impuls Du Deine Aufmerksamkeit für dieses Jahr und einen Tag geben möchtest.

Eine neue Arbeit? Tiefere Praxis mit dem Göttlichen? Möchtest Du einen neuen Weg gehen, Deinen ganz eigenen wahren Weg?

Nimm Dir Zeit und höre in Dein Herz, was möchte sich in Deinem Leben verändern?

Lasse Dich von Deiner Seele auf dieser Reise führen ...


 








Sonntag, 26. Januar 2014

Gestalte einen Altar für Imbolc

Ein Altar ist ein Ort der Ruhe und des Friedens in Deinem Zuhause. An diesem Ort kannst Du Gegenstände, die Dir heilig sind, anordnen. Hier begegnen sich das Heilige und das Irdische, Alltägliche. Du kannst hier alles anordnen, was Dich mit Lichtmess, und der Ankunft des Frühlings, in Verbindung bringt.

Du kannst Deinen Altar recht einfach halten, oder auch ganz aufwendig, es ist alles ok. Du kannst Dir Bilder aufstellen, Räucherwerk oder Räucherstäbchen, Kerzen...

Es liegt an Dir! Sei kreativ!

Was kannst Du für Lichtmess auf Deinem Altar arrangieren?

Kerzen! Ganz viele davon. Der Name Lichtmess ist die christliche Bezeichnung für das einstmalige Fest Imbolc. Es ist die Zeit für das Fest der Reinigung und Klärung, in der die Energie der Jungfrau Maria mitschwingt. Brigid, als Aspekt der Jungfrau begleitet diese Zeit. Das immer stärker werdende Licht wird durch die Kerzen symbolisiert und geehrt.

In den Kirchen werden die Kerzen, die für das kommende Jahr genutzt werden, an diesem Tag gesegnet, auch wir können dies tun.

Auf meinem Altar platziere ich meist Bilder der Göttin, die in dieser Zeit sehr nahe ist. In diesem Fall Brigid. Für diese Jahreszeit nehme ich überwiegend weiß, zartes grün und gelb. So habe ich eine kleine Tischdecke in diesen Farben drapiert. Eine kleine Schale mit Samen, die mich sinnbildlich daran erinnern und ermuntern, zu sprießen. Manchmal stelle ich eine Vase mit Blumen dazu, die mich an das Ankommen des Frühlings erinnern. Oder ich sammle all die kleinen Anzeichen in der Natur zusammen und lege sie auf meinen Altar.

Vielleicht möchtest Du eine Schale mit Wasser aufstellen, für die Kraft der Reinigung und Klärung.

Lasse Deinen Altar zu einem Ort für Dich werden, an dem Du Dich wohl fühlst, an dem Du auftanken und Danken kannst, ein Ort, an dem Du auch all Deine Sorgen ablegen darfst. 
 
Lasse diesen Ort Dich daran erinnern, dass wir auf dem Weg zu Imbolc sind, dem Auftakt zum Frühling!









Donnerstag, 23. Januar 2014

Imbolc

Das langsam sichtbar werdende Licht macht die ersten Regungen der Wachstumsgeister spürbar, in uns und in der Natur. Noch ruhen die Pflanzen der Natur sicher in Mutter Erde Schoß, doch die langsam steigenden Lebenssäfte lassen sich erahnen.

Imbolc ist das Jahreskreisfest der spürbaren Wiederkehr des Lichtes.

Es ist ein Fest der Reinigung um Neues in aller Frische aufzunehmen. Es ist die Zeit, in der das Samenkorn im Schoß von Mutter Erde langsam anfängt sich zu räkeln. Es ist die Zeit, das Samenkorn mit der Kraft der Inspiration aufzuwecken, so dass es heraustreten und sich äußerlich sichtbar manifestieren kann. 

 

Brigid - die Lichtbringerin - die oftmals mit einem strahlenden Kerzenkranz abgebildet wird, ist in ihrem jungfräulichen Aspekt der großen Göttin dafür zuständig.

 
Imbolc ist das erste Fest im Jahreskreis. Wir verabschieden die dunkle Jahreszeit und laden das Neue ein.
 

Brigid ist die Göttin des Feuers und der Fruchtbarkeit. Diesem Zeitabschnitt der wieder erwachenden Lebenskräfte in der Natur wohnt ein Potential inne, welches unsere körperliche, mentale und emotionale Reinigung unterstützt. Loslassen von altem Ballast im Innen wie im Außen geht jetzt leichter. Diese Zeit ist günstig, um Hindernisse aus dem Weg zu räumen, die neuem Wachstum im Wege stehen.

Wenn Du den Wunsch hast, Dich auf einen bewussten Weg zu Imbolc aufzumachen, dann schau´ wieder vorbei ... Ich gebe Dir ein paar Inspirationen dazu!
 
  


 

Donnerstag, 2. Januar 2014

Keine Routine

Die Feiertage sind vorbei und langsam, schleichend kommen wir eventuell wieder in eine Routine. Dies ist die perfekte Zeit für eine rituelle Reinigung, um Energien, die um Dich herum hängen, zu verbannen.

Wähle einen Tag, an dem Du für eine Weile allein sein kannst. Alles was Du benötigst sind drei Halme aus Deinem Strohbesen, eine Kerze, und zwei kurze Tannenzweigen . Die Kerze anzünden, sprich einen Segen für den Schutz für Dich. Damit die Spitzen der Besen-Strohhalme nicht brennen, musst Du nur wollen, dass sie rauchen. Gehe rund um Dein Haus, oder durch Deine Wohnung, während Du die Strohhalme in Deinen Händen hälst. Beginne und ende im Osten. Achte besonders auf Türen, Fenster, Kamine, oder jede Öffnung. Danach kannst Du die Strohhalme in einem Kamin oder in einem euerfesten Gefäß verbrennen. Als nächstes lege die beiden kleinen Tannenzweigen auf einer feuerfesten Unterlage übereinander, um die Form eines Kreuz zu bilden, lasse sie brennen. Lasse die Kerze niederbrennen.