Montag, 16. Juni 2014

Tönen

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Eine kleine Übung um Dein Hals-Chakra zum Schwingen zu bringen

Finde einen Platz in der Natur, wo Du direkt auf der Erde sitzen kannst. Vielleicht möchtest Du für diese Übung alleine sein, vor allem, wenn Du irgendwelche Ängste oder wenn Du unsicher mit dem Singen bist. Setz´ Dich nieder und spüre für einen Moment den Raum um Dich herum. Entspanne Deinen Hals so, wie Du kannst, und lasse einen Ton entstehen - aaaaaah - oder was auch immer Deine Stimme tönen möchte.

Versuche nicht zu singen oder hübsch zu klingen, du bist nur am Tönen, so in der Art wie ein Kind zum ersten Mal versucht, mit seiner/ihrer Stimme zu spielen. Spiele mit der Tonlage - wie hoch oder tief der Klang ist – um die angenehmste Tonlage Deiner Stimme zu finden. Halte Deine Kehle entspannt.

Wenn Du Deinen Ton gefunden hast, aaaaah (oder was auch immer Du tönst) lasse es eine Weile vibrieren. Nun lasse diesen Ton nach unten in die Erde klingen. Lasse Deine Stimme ein Geschenk an den Ort sein. Wenn Du Dich gezogen fühlst, dann singe es den Bäumen, Pflanzen, den Steinen, den Tieren und auch dem Wasser.

Sonntag, 8. Juni 2014

Den Weg in Schönheit gehen


Walk in beauty – in Schönheit gehen

Dieser Ausdruck stammt aus der Lebensphilosophie der Dineh- (Navajo-) Indianer Nordamerikas und bedeutet, in Harmonie zu sein mit sich selber, mit der Natur, mit dem Leben, trotz schwierigen Erlebnissen.

"May you walk in beauty in a sacred way, may you walk in beauty each and every day", was auf Deutsch in etwa bedeutet:

"Mögest Du auf eine heilige Weise in Schönheit (durchs Leben) wandeln, mögest Du in Schönheit wandeln jeden einzelnen Tag".

In erster Linie hat dies nichts mit der äußeren, sichtbaren Schönheit zu tun, es beschreibt einen inneren Zustand des Seins. Schönheit bedeutet hier die Balance, die Harmonie, die Freude und das Wohlsein. Im Einklang mit den Naturgesetzen, mit den Kräften der Natur, die in uns allen vorhanden sind

Das Erlangen von Schönheit ist eine ganz ursprüngliche Fähigkeit. Unser Leben ist ein Kunstprojekt, sobald wir damit anfangen die tiefere Bedeutung unserer Lebensgeschichte zu erkennen, sie emporheben, haben wir wieder zugriff auf unsere tieferliegenden Potentiale
In Schönheit zu gehen kommt aus der tieferen Quelle unseres Lebens. Es erfordert das freisetzen von Geschichten und Emotionen, die wir lange verweigert haben, anzusehen und zu spüren. Die Wahrheit ist nicht immer schön, jedoch ist in jedem Schmerz, in jeder Scham, ebenso in jeder Schuld und Niedergeschlagenheit eine rohe Schönheit, eine immense Kraft und Heilung enthalten, sobald wir den natürlichen Fluß unseres Innersten wieder erlauben.

Die Herausforderung dabei ist, dass wir uns nicht in unserem Schmerz gefangen halten oder uns überwältigen lassen. Wenn wir unser Herz und unseren Geist weit öffnen, erinnern wir uns an die Natur: die Güte, das Mitgefühl, die Gnade und den Mut um tiefer in das Gesicht unserer Herausforderung zu schauen. Wir sind Schönheit! Und wir sind dazu da Spuren von Gelächter, Freude und Weisheit zu hinterlassen.

Beginne heute damit, Deine Reise in Schönheit zu begehen. Schließe Freundschaft mit einer Deiner dunkelsten Emotionen. Wenn Du „neu“ auf diesem inneren Heilungsweg bist, dann erforsche diese Übung nachsichtig und auf Deine Weise, damit Du Dich sicher und gut damit fühlst. Wenn Du das Gefühl hast, Unterstützung zu benötigen, dann hol´ sie Dir, egal wie, in Form eines Therapeuten oder Heilers. 
 
Du kannst zuvor Deine Pflanzenverbündete um Unterstützung bitten. Beginne indem Du mehrere langsame Atemzüge nimmst. Nimm Deine Aufmerksamkeit nach Innen und fühle wie Dein Atem fließt. Wie er einströmt und wie er ausströmt. Erlaube Deinem Atem, dass er Dich in Deinen Körper trägt. Setze Deine Absicht, in diese Übung soweit zu gehen, wie sie sich in diesem Moment gut und richtig anfühlt, und wisse, dass Jede/r diese Reise in der eigenen Geschwindigkeit geht!

Nimm einen Notizblock, vorzugsweise ohne Linien oder Karos, und beginne ein Gespräch mit Deiner Wut, Angst, Trauer, Scham, Niedergeschlagenheit .... welche Emotion lauert in den Schattenbereichen, für welche bist Du bereit, sie anzusehen, ihr zuzuhören? Vielleicht wird dieses Gefühl von einer Geschichte oder einer inneren Figur begleitet. Gib diesem Teil von Dir eine Stimme und einen Ausdruck auf den leeren Seiten Deines Notizbuches. Schreibe in welcher Weise auch immer es frei fließend ist, sei es eine Geschichte, ein Gedicht, wie eine Anklage oder eine Konversation. Wie in allen Beziehungen, kannst Du es ganz langsam angehen um herauszufinden, was für Dich die beste Möglichkeit ist, Dich mit diesem inneren Teil von Dir selbst zu verbinden und zu kommunizieren.

Erinnere Dich immer wieder an Deinen Atem, spüre während dessen Deinen Körper und komme immer wieder zurück in Deinen Körper. Wenn alles (egal wie viel es ist) gesagt/geschrieben wurde, bringe das Gespräch zu einem Ende und wenn Du möchtest, verspreche, bald wieder zurückzukehren. 
 
Bringe diese Übung mit ein paar tiefen Atemzüge zum Abschluss, bewege Deinen Körper, strecke Dich, dehne Dich und komme vollständig wieder in Dein Alltagsbewusstsein zurück.

Das Ziel dieser Übung ist es, eine Beziehung zu den Teilen von Dir selbst wieder herzustellen, welche Du verleugnet und unterdrückt hast.

Was wir versuchen weg zu schieben geht nicht weg, und wird uns weiterhin im Leben aus dem Schatten beeinflussen. Stattdessen bringen wir diesen Anteil von uns selbst in´s Licht, in unser Bewusstsein, mit der Absicht der Heilung und der Wiedergewinnung, was wir verloren haben.

Je öfter wir diese Erfahrung machen, desto tiefer verwurzeln wir uns mit unserem wahren Selbst wir erleben uns lebendiger und selbstverständlicher und hinterlassen eine Spur von Schönheit auf unserem Weg …




Freitag, 25. April 2014

Dem zweiten Herzschlag lauschen

Den ersten Klang den wir als Menschenkinder hören ist der dopellte Herzschlag. In der Gebärmutter unserer Mutter bekommen wir ein Gefühl von Sicherheit und Zugehörigkeit, da wir unseren eigenen Herzschlag von dem unserer Mutter wiedergehallt bekommen. Wenn wir durch das Wunder der Geburt auf die Welt kommen, verschwindet dieser zweite Herzschlag. Wir wissen auf einer tieferen Ebene dass etwas fehlt, und manchmal vergeht sehr viel Zeit in unserem Leben, mit der Suche nach diesem zweiten Herzschlag.

Der vermisste Herzschlag können wir finden, wenn wir Mutter Erde lauschen. Wenn wir in Stille sind. An diesem Ort der Stille können wir diese kleine leise Stimme unseres Herzen hören, und durch diese Erfahrung können wir die Sicherheit und die Zugehörigkeit wieder finden. Der Herzschlag von Mutter Erde erinnert uns, dass wir niemals alleine sind. Unsere wahre Mutter – Mutter Erde – ist immer da um uns zu nähren und schenkt uns Ruhe. Sie bittet uns nur um eines, dass wir innehalten und diesem zweiten Herzschlag lauschen!

Auszug aus dem Online-Workshop "Tanz der 13 Monde"

 

Samstag, 5. April 2014

Ein simpler Regentag ...

... kann auch zum Anlass genommen werden zum Entschleunigen und das Leben zu betrachten

Das Wunder, dass Wasser einfach vom Himmel fällt, wurde von einigen Kulturen unterschiedlich interpretiert. In verschiedenen Bereichen der Welt, wurde Regen als nährendes Geschenk angesehen, aus Wohlgefallen von den Gottheiten an die Menschen gegeben. Regen diente auch als ein Symbol der geistigen Reinigung und symbolisierte die unendliche Verbindung zwischen Erde und Himmel.
Heute empfinden wir Regen oft als Ärgernis, gerade dann, wenn wir uns einige Outdoor-Aktivitäten vorgenommen haben. - Und dann, ausgerechnet zum Wochenende ... nach einer anstrengenden Woche mit der Arbeit, fällt Regen.
Die Ankunft von einem oder mehreren Regentagen kann auch als Signal zum Verlangsamen und des Betrachten des Lebens interpretiert werden. Wenn Mutter Natur den Himmel verdunkelt und Nieselregen fällt, schließen sich die frisch geöffneten Knospen und viele Tiere ziehen sich zurück in ihre Nester für einen Moment der Ruhe.
Wir können uns an so einem regnerischen Tag ein Beispiel der Flora und Fauna rund um uns nehmen und den Regen, das Wasser ehren.

Ein regnerischer Tag im Haus zu verbringen kann ebenso wunderbar erhebend sein. Während der Regen draußen herunterfällt, fülle Dein Zuhause mit Licht, gemütlicher Musik, so dass Du in vollem Umfang die Schönheit des Seins bei all dem Regenerguss genießen kannst.
Winde und Stürme ändern die Energie in der Luft und es kann sein, dass Du den Impuls fühlst, Deine Räume mit Salbei, Beifuss oder einem anderen heimischen Kraut zu räuchern. Folge dem Impuls. Räuchern reinigt die Atmosphäre in Deinem Zuhause, so wie Du Staub entfernst, wirkt Räuchern auf der feinstofflichen Ebene. Je glücklicher Du in Deinem Zuhause bist, desto schöner erscheint uns so ein Tag Auszeit.
An einer windgeschützten Stelle auf Deiner Veranda oder Deinem Balkon, im Wintergarten oder im Erker, hast du eine wundervolle Aussicht um die Reise der Regentropfen auf die Erde zu beobachten.
Lass´ dich vom Trommeln der Regentropfen erinnern, dass immer wieder Unvorhergesehenes in unser Leben kommt, es gehört zum Leben. Und so wie die Wolken hereinziehen, ziehen sie auch wieder vorbei.


 



Sonntag, 30. März 2014

Gärtnern mit der Seele

Zuerst wollte ich den Titel für diesen Blogartikel „Gärtnern FÜR die Seele“ nennen. Beim Schreiben habe ich jedoch bemerkt, dass es wirklich ein Gärtnern MIT der Seele ist.

Der Gartnen, die Natur - ALLES - ist beseelt!Wir sind nicht getrennt davon. Wir haben es nur vergessen, dass wir Leben sind, Teil der Natur.

Seit drei Wochen habe ich nun endlich, endlich wieder die Möglichkeit in einem Garten zu buddeln, zu wühlen, zu gestalten, zu säen, zu setzen und auch einfach nur zu SEIN:

Und ich merke, ich war auf Entzug …. Es macht für mich einen riesengroßen Unterschied während einem Spaziergang in und mit der Natur zu sein und mich auch irgendwo einmal hinzusetzen und zu genießen, mich mit der Erde zu verbinden, die Elemente einzuladen. Einfach damit zu sein. Und nun ein Fleckchen Erde zu hüten, zu pflegen. Mich mit den dortigen Energien zu verbinden, zu spüren und zu hören was möchte dort geschehen, wo möchte was wachsen?

Während ich die ersten Tage nur damit beschäftigt war Laub wegzuräumen, Altes und Verdorrtes zurück zuschneiden und zu entfernen, spürte ich die gleiche Bewegung in mir.

Das innere Aufräumen aus dem Winterschlaf ging synchron einher mit dem äußeren, sichtbaren Aufräumen. So nutze ich die Möglichkeit meinen inneren Garten gleichermaßen von Altem und Verdorrtem aufzuräumen, auf den Kompost zu legen, wie ich es im Außen genauso mache. 

Ich nutze meinen inneren Garten um ihn neu anzulegen, neue Samen in Form von Projekten auszusäen, zu pflegen, zu bewässern.

Zur Gestaltung und Pflege meines inneren Gartens achte ich auf dieser Ebene vor allen anderen das Element Erde, meinen Körper, er ist mein Gefäß um meine Ideen und Visionen durch mich auf die Erde zu bringen. Mit dem Element Luft kommen meine Visionen, neuen Ideen, ich hauche ihnen den Lebensatem ein. In Verbindung mit dem Element Feuer komme ich ins handeln, ins Erkennen was mein nächster Schritt ist, ihn auch tatsächlich umzusetzen und Wasser symbolisiert mir meine Gefühle, ich reflektiere, ich lasse meine Tränen zum Bewässern meines Gartens fließen ….
 





Montag, 17. März 2014

Bringe Achtsamkeit in deinen Alltag mit einer Gehmeditation

Wenn wir an Meditation denken, gehen wir meist davon aus, dass wir im Schneidersitz auf einem Meditationskissen sitzen, die Augen geschlossen halten, evtl. ein Mantra singen oder in die Stille sinken.

Es ist jedoch nicht der einzige Weg, Meditation zu praktizieren.

Die Gehmeditation ist ein beliebter Weg, um Achtsamkeit zu üben, und es ermöglicht Dir aktiv zu sein, während der Meditation. Gehen entspricht mehr dem Geschehen des Alltags, anstelle mit geschlossenen Augen auf einem Kissen zu sitzen. So kann eine Gehmeditation eine kraftvolle Brücke zwischen Deiner Achtsamkeitspraxis und Deinem täglichen Leben sein.

Erde Dich selbst in Bewegung

Um eine Gehmeditation zu starten, finde einen Weg der ca. 30 bis 40 Meter lang ist. Gehe auf dem Weg mit gesenktem Blick nach unten, ohne jedoch etwas Besonderes zu fokusieren. Richte Deine Aufmerksamkeit auf den Akt des Gehens. Wenn Du am Ende des Weges angekommen bist, stoppe einen Moment und mache eine kurze Pause um diesen Weg mit Deiner Aufmerksamkeit in die Gegenwart zu holen, falls Deine Gedanken sich verirrt haben.

Dann drehe Dich um, nimm Dir einen Moment Zeit und dann gehe los in die entgegengesetzte Richtung, hin und her. Gehe in einem Tempo, das angenehm für Dich ist. Ein langsameres Tempo ist am ehesten geeignet, um achtsam in der Gegenwart zu bleiben.
Während Du gehst kannst Du Deinen Körper spüren, das Gefühl der Beine wie sie schwingen. Du kannst jeden Schritt als einen Anker nehmen und achte währenddessen auf Deinen Atem

Wie bei jeder anderen Form der Meditation: wenn Gedanken entstehen, nimm sie wahr ohne Urteil oder Widerstand und dann entlasse sie wieder.

Hast Du schon einmal eine Gehmeditation ausprobiert? Wie war das für Dich? Wenn Du es nicht ausprobierst, kannst Du nicht erfahren ob es sinnvoll für Dich ist ...






Montag, 10. März 2014

Frühjahrs TagundNachtgleiche

Die Frühlings-Tagundnachtgleiche ist die Wiedergeburt der Erde. Die Zeichen dieser massiven Be-
wegungen sind überall!

Der durchnässende Regen wechselt sich mit den immer stärker werdenden Sonnen-
strahlen ab. Der Boden wird immer weicher und zahlreiche Frühjahrskräuter kommen hervor. Tulpen, Narzissen und Krokusse schieben sich durch die Oberfläche der Erde. Die Vögel beginnen frühmorgens ihr Konzert. 

Die Tage werden länger, die Nächte werden kürzer.

Langsam aber sicher strömen die Schwingungen der Frühlings-Tagundnachtgleiche herein. Es ist der Zeitpunkt, wenn Tag und Nacht in perfekter Balance sind. Es ist die Zeit von Ostara, die Göttin des Frühlings, die ihren Namen diesem heiligen Tag verliehen hat.

Welch eine Wonne, den Vormarsch dieser schönen jungen Göttin zu spüren! Sie kündigt die Rückkehr des Lebens und der Fruchtbarkeit in der Welt an!

Ihre Entsprechung in der griechischen Mythologie ist Persephone, die Jungfrau.

Ostara und Persephone sind beide mit Vitalität und Freude gefüllt, wenn sie in die Welt , die sie lieben, zurückzukehren. Dies gilt vor allem für Ostara, die nicht wie Persephone belastet ist mit der dunklen Erinnerung an deren Entführung und Zwangsheirat - und dem Wissen, dass sie am Ende des Sommers wieder in die dunkle Unterwelt des Hades zurückkehren muss.

Zu den Symbolen, mit denen wir um Ostara umgeben sind, gehören Eier, Hasen und Frühlingsblumen - alle sprechen von der Fruchtbarkeit und von neuem Leben, das sie mit sich bringen. Vor allem ist das Ei seit jeher ein heiliges Zeichen der Fruchtbarkeit. Viele Menschen glaubten sogar, dass die Erde selbst aus einem Ei geschlüpft ist.

Es ist nur natürlich dass die Geburt der Welt der großen Muttergöttin, die das Ei des Lebens gelegt hat, zugesprochen wird. Alles in der Natur ist eine konstante zyklische Erinnerung an die fruchtbare weibliche Kraft. 

Hast Du Lust mehr über die Energie der Fühjars Tagundnachtgleiche und von Ostara zu erfahren?

Vielleicht ist der Onlinekurs "Folge dem Jahreskreislauf" dann das Richtige für Dich?