Freitag, 25. April 2014

Dem zweiten Herzschlag lauschen

Den ersten Klang den wir als Menschenkinder hören ist der dopellte Herzschlag. In der Gebärmutter unserer Mutter bekommen wir ein Gefühl von Sicherheit und Zugehörigkeit, da wir unseren eigenen Herzschlag von dem unserer Mutter wiedergehallt bekommen. Wenn wir durch das Wunder der Geburt auf die Welt kommen, verschwindet dieser zweite Herzschlag. Wir wissen auf einer tieferen Ebene dass etwas fehlt, und manchmal vergeht sehr viel Zeit in unserem Leben, mit der Suche nach diesem zweiten Herzschlag.

Der vermisste Herzschlag können wir finden, wenn wir Mutter Erde lauschen. Wenn wir in Stille sind. An diesem Ort der Stille können wir diese kleine leise Stimme unseres Herzen hören, und durch diese Erfahrung können wir die Sicherheit und die Zugehörigkeit wieder finden. Der Herzschlag von Mutter Erde erinnert uns, dass wir niemals alleine sind. Unsere wahre Mutter – Mutter Erde – ist immer da um uns zu nähren und schenkt uns Ruhe. Sie bittet uns nur um eines, dass wir innehalten und diesem zweiten Herzschlag lauschen!

Auszug aus dem Online-Workshop "Tanz der 13 Monde"

 

Samstag, 5. April 2014

Ein simpler Regentag ...

... kann auch zum Anlass genommen werden zum Entschleunigen und das Leben zu betrachten

Das Wunder, dass Wasser einfach vom Himmel fällt, wurde von einigen Kulturen unterschiedlich interpretiert. In verschiedenen Bereichen der Welt, wurde Regen als nährendes Geschenk angesehen, aus Wohlgefallen von den Gottheiten an die Menschen gegeben. Regen diente auch als ein Symbol der geistigen Reinigung und symbolisierte die unendliche Verbindung zwischen Erde und Himmel.
Heute empfinden wir Regen oft als Ärgernis, gerade dann, wenn wir uns einige Outdoor-Aktivitäten vorgenommen haben. - Und dann, ausgerechnet zum Wochenende ... nach einer anstrengenden Woche mit der Arbeit, fällt Regen.
Die Ankunft von einem oder mehreren Regentagen kann auch als Signal zum Verlangsamen und des Betrachten des Lebens interpretiert werden. Wenn Mutter Natur den Himmel verdunkelt und Nieselregen fällt, schließen sich die frisch geöffneten Knospen und viele Tiere ziehen sich zurück in ihre Nester für einen Moment der Ruhe.
Wir können uns an so einem regnerischen Tag ein Beispiel der Flora und Fauna rund um uns nehmen und den Regen, das Wasser ehren.

Ein regnerischer Tag im Haus zu verbringen kann ebenso wunderbar erhebend sein. Während der Regen draußen herunterfällt, fülle Dein Zuhause mit Licht, gemütlicher Musik, so dass Du in vollem Umfang die Schönheit des Seins bei all dem Regenerguss genießen kannst.
Winde und Stürme ändern die Energie in der Luft und es kann sein, dass Du den Impuls fühlst, Deine Räume mit Salbei, Beifuss oder einem anderen heimischen Kraut zu räuchern. Folge dem Impuls. Räuchern reinigt die Atmosphäre in Deinem Zuhause, so wie Du Staub entfernst, wirkt Räuchern auf der feinstofflichen Ebene. Je glücklicher Du in Deinem Zuhause bist, desto schöner erscheint uns so ein Tag Auszeit.
An einer windgeschützten Stelle auf Deiner Veranda oder Deinem Balkon, im Wintergarten oder im Erker, hast du eine wundervolle Aussicht um die Reise der Regentropfen auf die Erde zu beobachten.
Lass´ dich vom Trommeln der Regentropfen erinnern, dass immer wieder Unvorhergesehenes in unser Leben kommt, es gehört zum Leben. Und so wie die Wolken hereinziehen, ziehen sie auch wieder vorbei.


 



Sonntag, 30. März 2014

Gärtnern mit der Seele

Zuerst wollte ich den Titel für diesen Blogartikel „Gärtnern FÜR die Seele“ nennen. Beim Schreiben habe ich jedoch bemerkt, dass es wirklich ein Gärtnern MIT der Seele ist.

Der Gartnen, die Natur - ALLES - ist beseelt!Wir sind nicht getrennt davon. Wir haben es nur vergessen, dass wir Leben sind, Teil der Natur.

Seit drei Wochen habe ich nun endlich, endlich wieder die Möglichkeit in einem Garten zu buddeln, zu wühlen, zu gestalten, zu säen, zu setzen und auch einfach nur zu SEIN:

Und ich merke, ich war auf Entzug …. Es macht für mich einen riesengroßen Unterschied während einem Spaziergang in und mit der Natur zu sein und mich auch irgendwo einmal hinzusetzen und zu genießen, mich mit der Erde zu verbinden, die Elemente einzuladen. Einfach damit zu sein. Und nun ein Fleckchen Erde zu hüten, zu pflegen. Mich mit den dortigen Energien zu verbinden, zu spüren und zu hören was möchte dort geschehen, wo möchte was wachsen?

Während ich die ersten Tage nur damit beschäftigt war Laub wegzuräumen, Altes und Verdorrtes zurück zuschneiden und zu entfernen, spürte ich die gleiche Bewegung in mir.

Das innere Aufräumen aus dem Winterschlaf ging synchron einher mit dem äußeren, sichtbaren Aufräumen. So nutze ich die Möglichkeit meinen inneren Garten gleichermaßen von Altem und Verdorrtem aufzuräumen, auf den Kompost zu legen, wie ich es im Außen genauso mache. 

Ich nutze meinen inneren Garten um ihn neu anzulegen, neue Samen in Form von Projekten auszusäen, zu pflegen, zu bewässern.

Zur Gestaltung und Pflege meines inneren Gartens achte ich auf dieser Ebene vor allen anderen das Element Erde, meinen Körper, er ist mein Gefäß um meine Ideen und Visionen durch mich auf die Erde zu bringen. Mit dem Element Luft kommen meine Visionen, neuen Ideen, ich hauche ihnen den Lebensatem ein. In Verbindung mit dem Element Feuer komme ich ins handeln, ins Erkennen was mein nächster Schritt ist, ihn auch tatsächlich umzusetzen und Wasser symbolisiert mir meine Gefühle, ich reflektiere, ich lasse meine Tränen zum Bewässern meines Gartens fließen ….
 





Montag, 17. März 2014

Bringe Achtsamkeit in deinen Alltag mit einer Gehmeditation

Wenn wir an Meditation denken, gehen wir meist davon aus, dass wir im Schneidersitz auf einem Meditationskissen sitzen, die Augen geschlossen halten, evtl. ein Mantra singen oder in die Stille sinken.

Es ist jedoch nicht der einzige Weg, Meditation zu praktizieren.

Die Gehmeditation ist ein beliebter Weg, um Achtsamkeit zu üben, und es ermöglicht Dir aktiv zu sein, während der Meditation. Gehen entspricht mehr dem Geschehen des Alltags, anstelle mit geschlossenen Augen auf einem Kissen zu sitzen. So kann eine Gehmeditation eine kraftvolle Brücke zwischen Deiner Achtsamkeitspraxis und Deinem täglichen Leben sein.

Erde Dich selbst in Bewegung

Um eine Gehmeditation zu starten, finde einen Weg der ca. 30 bis 40 Meter lang ist. Gehe auf dem Weg mit gesenktem Blick nach unten, ohne jedoch etwas Besonderes zu fokusieren. Richte Deine Aufmerksamkeit auf den Akt des Gehens. Wenn Du am Ende des Weges angekommen bist, stoppe einen Moment und mache eine kurze Pause um diesen Weg mit Deiner Aufmerksamkeit in die Gegenwart zu holen, falls Deine Gedanken sich verirrt haben.

Dann drehe Dich um, nimm Dir einen Moment Zeit und dann gehe los in die entgegengesetzte Richtung, hin und her. Gehe in einem Tempo, das angenehm für Dich ist. Ein langsameres Tempo ist am ehesten geeignet, um achtsam in der Gegenwart zu bleiben.
Während Du gehst kannst Du Deinen Körper spüren, das Gefühl der Beine wie sie schwingen. Du kannst jeden Schritt als einen Anker nehmen und achte währenddessen auf Deinen Atem

Wie bei jeder anderen Form der Meditation: wenn Gedanken entstehen, nimm sie wahr ohne Urteil oder Widerstand und dann entlasse sie wieder.

Hast Du schon einmal eine Gehmeditation ausprobiert? Wie war das für Dich? Wenn Du es nicht ausprobierst, kannst Du nicht erfahren ob es sinnvoll für Dich ist ...






Montag, 10. März 2014

Frühjahrs TagundNachtgleiche

Die Frühlings-Tagundnachtgleiche ist die Wiedergeburt der Erde. Die Zeichen dieser massiven Be-
wegungen sind überall!

Der durchnässende Regen wechselt sich mit den immer stärker werdenden Sonnen-
strahlen ab. Der Boden wird immer weicher und zahlreiche Frühjahrskräuter kommen hervor. Tulpen, Narzissen und Krokusse schieben sich durch die Oberfläche der Erde. Die Vögel beginnen frühmorgens ihr Konzert. 

Die Tage werden länger, die Nächte werden kürzer.

Langsam aber sicher strömen die Schwingungen der Frühlings-Tagundnachtgleiche herein. Es ist der Zeitpunkt, wenn Tag und Nacht in perfekter Balance sind. Es ist die Zeit von Ostara, die Göttin des Frühlings, die ihren Namen diesem heiligen Tag verliehen hat.

Welch eine Wonne, den Vormarsch dieser schönen jungen Göttin zu spüren! Sie kündigt die Rückkehr des Lebens und der Fruchtbarkeit in der Welt an!

Ihre Entsprechung in der griechischen Mythologie ist Persephone, die Jungfrau.

Ostara und Persephone sind beide mit Vitalität und Freude gefüllt, wenn sie in die Welt , die sie lieben, zurückzukehren. Dies gilt vor allem für Ostara, die nicht wie Persephone belastet ist mit der dunklen Erinnerung an deren Entführung und Zwangsheirat - und dem Wissen, dass sie am Ende des Sommers wieder in die dunkle Unterwelt des Hades zurückkehren muss.

Zu den Symbolen, mit denen wir um Ostara umgeben sind, gehören Eier, Hasen und Frühlingsblumen - alle sprechen von der Fruchtbarkeit und von neuem Leben, das sie mit sich bringen. Vor allem ist das Ei seit jeher ein heiliges Zeichen der Fruchtbarkeit. Viele Menschen glaubten sogar, dass die Erde selbst aus einem Ei geschlüpft ist.

Es ist nur natürlich dass die Geburt der Welt der großen Muttergöttin, die das Ei des Lebens gelegt hat, zugesprochen wird. Alles in der Natur ist eine konstante zyklische Erinnerung an die fruchtbare weibliche Kraft. 

Hast Du Lust mehr über die Energie der Fühjars Tagundnachtgleiche und von Ostara zu erfahren?

Vielleicht ist der Onlinekurs "Folge dem Jahreskreislauf" dann das Richtige für Dich? 




Samstag, 15. Februar 2014

Reinigung und Klärung

(C)Barbara Eckholdt-pixelio.de
Der Name des Monats Februar leitet sich vom lateinischen Februare = reinigen ab. So beudet Februar "der Reinigungsmonat." Ein Aspekt der großen Göttin Juno Februata (oder Februa oder Februtis) wurde zu diesem Zeitpunkt mit Reinigungsriten geehrt. Später im Monat feierten die Römer Lupercalia, noch ein weiteres Fest der Reinigung und der Fruchtbarkeit, und eine Vorstufe zum Valentinstag.

Eine der Bedeutungen des Wortes "Imbolc" kommt aus imb-folc („Rundum-Waschung“) Es beginnt auch die Fastenzeit, als innere Reinigung.

Es scheint, unsere Vorfahren wussten den Wert des Ausräumen von Altem zu schätzen, um Platz für das Neue zu machen. Diese Traditionen bedeuten einen Frühjahrsputz der Seele, in der Vorbereitung für neues Leben und neuem Licht, für die Frühjahrs TagundNachtgleiche.

Mara Freeman sagt, dass es uns helfen kann, wenn wir dieses Fest als frühen Morgen des Jahres sehen, der Zeit, wenn wir beginnen, langsam und allmählich aufzuwachen, aus dem langen Winterschlaf.

Und was machen wir nach dem Aufstehen? Wir betreten das Badezimmer, wo wir duschen oder baden, Zähne putzen, und bereiten unseren Körper für den Tag vor. Wir könnten ein großes Glas Wasser zur Reinigung trinken. (evtl. mit einem Spritzer Zitrone!) und unsere tägliche Routine-Übung, als auch unsere Meditation oder Andachtspraxis durchführen. Wir reinigen und bereiten uns selbst  für den kommenden Tag vor.

In ähnlicher Weise werden wir jetzt einen gründlichen Frühjahrsputz (auf unterschiedlichen Ebenen) durchführen, um den Winter abzuschütteln und das Frühjahr willkommen zu heißen.

Hast Du schonmal bewusst bemerkt, wie ein sauberes, aufgeräumtes Zimmer Dir ein Gefühl von Geräumigkeit und Großzügigkeit vermitteln kann? Und im Gegensatz dazu eine überladene, staubige Umgebung uns oft überfordert und depressiv fühlen lässt?

Entrümpeln – um uns von nicht benötigten Sachen zu befreien - ist ein sicherer Weg uns psychisch zu öffnen.Es schafft Raum für neue Energien, die einströmen möchten.

Es gibt viele Sichtweisen wie wir mit Entrümpeln umgehen können, und es gibt die Möglichkeit, sie als spirituelle Praxis zu sehen. 

Unordnung kann eine Manifestation des a)Festhalten an der Vergangenheit und b) der Angst, was in der Zukunft passieren könnte, sein.

Loslassen von Unordnung ist ein Weg zu mehr Achtsamkeit uum in der Gegenwart zu leben.

Der Akt der Entrümpeln selbst kann eine Achtsamkeitspraxis sein. 

So wähle etwas aus zu entrümpeln in diese Woche - nur ein kleiner Bereich in Deinem Haus, Deiner Wohnung oder Deinem Büro. 

Denke auch daran,  Dein Zuhause von negativen Emotionen oder Schwingungen zu reinigen. Das kannst Du auf ganz einfache Weise tun in dem Du Meersalz in Wasser auflöst und in eine Sprühflasche füllst, während Du Durch die Räume gehst sprühst Du diese Lösung im Uhrzeigersinn  in den Räumen. Oder Du verräucherst Salbei oder Beifuss.

Intention ist alles. 


~ Auszug aus dem laufenden Kurs "Auftakt in den Frühling - Imbolc"



Freitag, 31. Januar 2014

Imbolc - Neubeginn - Auftakt in den Frühling

Welcher Neubeginn wartet auf Dich?

Ich Dich ein zu prüfen, in welchem Wandlungsprozess Du bist oder welchen Wandel bist Du am vorbereiten? 

Nimm Dir Zeit um Deine Samen, die Du für dieses Jahr in die Erde legen möchtest, zu überprüfen.

Nutze diese Zeit zu Imbolc um zu überlegen, wessen Lebensbereich, welchem inneren Impuls Du Deine Aufmerksamkeit für dieses Jahr und einen Tag geben möchtest.

Eine neue Arbeit? Tiefere Praxis mit dem Göttlichen? Möchtest Du einen neuen Weg gehen, Deinen ganz eigenen wahren Weg?

Nimm Dir Zeit und höre in Dein Herz, was möchte sich in Deinem Leben verändern?

Lasse Dich von Deiner Seele auf dieser Reise führen ...